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  1. Meistgelesen

„Ruin me“ – Spiel mit Horrorklischees, das Ernst wird

Film André Vollmer Juni 14, 2018

Sechs Fremde gehen in den Wald und spielen Horror. Sie sind Fans des Horrorfilmgenres und wollen erschreckt werden. Bis auf eine, die ernst macht.

„Downrange“ – Die Ohnmacht der Anvisierten

Film André Vollmer Juni 6, 2018

Coincidence can kill ist das Motto dieses Films, der eine Gruppe Jugendliche in eine aussichtlose Bedrohungslage wirft. Gnadenlos, explizit und gut erzählt.

„The Cured“ – Zombies, die keine Monster mehr sind

Film André Vollmer Juni 13, 2018

Was wäre, wenn der Zombie ein Mensch mit einer heilbaren Krankheit wäre? Dieser Frage geht The Cured nach. Ein Drama über Stigmatisierung, Ausgrenzung und Terror.

„Isle of Dogs“ – Eine Odyssee zuliebe des Hundes

Film André Vollmer Juni 8, 2018

Diese Heldenreise eines 12-Jährigen, der seinen Hund sucht, ist witzig und ungewöhnlich erzählt. Ein Feuerwerk an guten Einfällen, das mit Starbesetzung lockt.

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Film & Serie

„Ruin me“ – Spiel mit Horrorklischees, das Ernst wird

Sechs Fremde gehen in den Wald und spielen Horror. Sie sind Fans des Horrorfilmgenres und wollen erschreckt werden. Bis auf eine, die ernst macht.

14-06-2018 Film André Vollmer

Malerei, Illustration, Fotografie & mehr

02.10.2014 Malerei & Illustration

Street-Art des Künstlers Pejac

Pejacs Street Art spielt damit das Gehirn der Rezipierenden so manipulieren zu können, dass diesen etwas vorgegaukelt wird. Wirklichkeit und Kunst verschwimmen.

André Vollmer

16.08.2010 Malerei & Illustration

The Goominet v. 4.0

Francois Launet, Nickname Goomi, schafft mit seiner Malerei das Hässliche, in seinen Comics hingegen das Humorvolle, in beiden dreht es sich oft um Lovecraft.

André Vollmer

„Under the Shadow“ von Babak Anvari

Iranisches Horrordebüt: die Heimsuchung einer zweifelnden Mutter

Teheran in den 80ern: Krieg wälzt sich träge, aber stetig der Metropole entgegen, Nachrichten über sein Näherrücken häufen sich, mehr und mehr Menschen suchen andernorts Zuflucht. Aber Shideh bleibt (Narges Rashidi). Die junge Mutter will ihre Selbstständigkeit nicht aufgeben, indem sie bei Verwandten einkehrt. Zugleich ist sie in der Hochhauswohnung wie eingesperrt mit ihrer Tochter Dorsa (Avin Manshadi). Durch die Karriere als Ärztin hat das restriktive System einen Strich gemacht und sie der Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Arbeitsleben beraubt. Dabei ist Shideh eine toughe und intelligente, dem Westen zugewandte Frau, die ihre Aerobic-VHS von Jane Fonda frech vor Regime und angepasster Nachbarschaft verborgen hält, wie notgedrungen auch sich selbst. Und dann der Streit mit dem Gatten (Bobby Naderi): Ob es ohne Medizinstudium nicht ohnehin besser wäre? Ob sie daheim nicht gut aufgehoben sei? Dann, als die Sirenen heulen, Bombengefahr! Der Krieg hat Teheran erreicht. Aber nicht nur der kommt aus dem Himmel, auch das Böse ist mit den Winden gereist und nistet sich ein in Shidehs vier Wänden, wo es Zwietracht säen will.

„Green Room“ von Jeremy Saulnier

Aus der Hölle gibt es keinen Ausweg.

Ein „Green Room“ ist ein Raum, in dem Bands oder andere Künstler sich auf einen Auftritt vorbereiten. Der titelgebende Raum wird zu einer Todesfalle für die tourenden Hardcore-Punker „The Ain’t Rights“, als diese in einem abgelegenen Club in Oregon aufspielen. Nicht genug, dass der Ort von amerikanischen Neo-Nazis wimmelt, die Mitglieder der Band werden auch Zeuge davon, dass im Green Room eine junge Frau erschossen wird. Der Green Room wird zu einem Gefängnis, denn es gibt nur einen Weg raus und hinter der Tür lauern Nazis, die darauf warten, die Bandmitglieder aus dem Weg zu räumen. Ebenfalls im Green Room eingesperrt, ist Amber (Imogen Poots), die eigentlich zu den Leuten aus dem Club gehört, doch nun ebenfalls in Lebensgefahr schwebt. Unterdessen wird Darcy (Patrick Stewart) informiert, ein niederträchtiger Mann ohne Gewissen und Anführer des lokalen Naziclubs. Unter den Neonazis hat er eine Organisationsstruktur geschaffen, die auf Respekt und Vertrauen basiert und ihm Befehlsgewalt über alle anderen gibt.

„The VVitch“ von Robert Eggers

Erwartet werden sollte das Unerwartbare.

Ein Werk wie The VVitch: A New-England Folktale bekommt man nicht häufig für eine Besprechung vorgelegt. Bereits zum Kinostart in den USA polarisierte der Film, die Kritiker feierten das Werk mehrheitlich, den Kinobesuchern gefällt der Film oftmals weniger (vgl. metacritic). Ist The VVitch nun einer dieser umstrittenen Kunstfilme oder ein Skandalwerk? Keineswegs, denn Regisseur Robert Eggers weiß, die Schrecken einer Zeit einzusetzen, um das tragische Schicksal einer zutiefst christlichen Familie im Neu-England der 1630er zu inszenieren. Dabei manifestiert sich der Schrecken durch die Konstellation der Figuren und ihren Motiven. Gekonnt verquickt der Film unterschiedliche Perspektiven; Szenen einer ausgestoßenen Familie, die sich aufmacht, das Glück unter Gottes Führung zu finden. Familienoberhaupt William (Ralph Ineson) vertritt bereits in der Eröffnung des Films stoisch den Standpunkt, dass die Dorfgemeinschaft, den christlichen Glauben nicht korrekt ausdeute. Die Verbannung seiner Familie nimmt William freudig entgegen und macht sich mit Frau und fünf Kindern auf, um das Glück anderenorts zu finden. Fest im Glauben und überzeugt das Richtige zu tun, führt er seine Familie zu einer großen Wiese, die an einen düsteren Wald grenzt. Hier entsteht ein neuer Lebensraum für die Familie.

„Kingsglaive: Final Fantasy XV“ von Takeshi Nozue

Phantastisches Popcorn-Kino mit sagenhafter CGI-Optik

Verschiedener könnten Lucis und Niflheim nicht sein: das eine Land ist ein magisches Königreich, das seit Urzeiten durch einen Kristall beschützt wird, das andere ein hochtechnisiertes Imperium mit futuristischem Kriegsgerät. Mit den kommenden Friedensverhandlungen zeichnet sich erstmals das Ende des immerwährenden Krieges zwischen den zwei Reichen ab. Doch der Ritter Nyx Ulric wittert einen Komplott, der, im Verborgenen geschmiedet, bis in die Reihen der Königsgarde von Lucis reichen könnte – bis hinein in die Kingsglaive, deren stolzes Mitglied Nyx ist.

„Shrew’s Nest“ von Juanfer Andrés und Estaban Roel

Intensives Kammerspiel des Grauens mit bluttriefendem Finale

Zu Recht hat Shrew’s Nest den ersten Platz im Wettbewerb um den Publikumspreis des Fantasy Filmfestes gemacht, viel zu dicht gefolgt von dem überschätzten Crowd-Pleaser Turbo Kid. Denn das Regiedebüt von Juanfer Andrés und Estaban Roel ist ohne Frage ein Meisterwerk, das auf der engen Bühne einer Wohnung im Mehrfamilienhaus einen Horror-Thriller um Sadismus, Misshandlung und Wahnsinn entfacht. In jener Wohnung, die noch zum Schauplatz eines blutigen Kammerspiels werden soll, lebt gemeinsam mit ihrer viel jüngeren Schwester die verbitterte Montse (Macarena Gómez), die seit zwei Jahren keinen Schritt mehr vor die Tür gewagt hat. Die Außenwelt ängstigt sie, genauso wie Männer im Allgemeinen, die nichts als Unheil bringen – so wie ihr Vater, der sie nicht nur misshandelte.

„Infini“ von Shane Abess

Dieser Psycho-Thriller im Sci-Fi-Gewand manifestiert in der beklemmenden Enge einer Raumstation die Abgründe menschlichen Wahnsinns. Spannend und gut erzählt!

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Unter anderem auch das

„Phantastik, auch Fantastik, ist ein literarischer Genrebegriff, der in Fachkreisen sehr unterschiedlich definiert wird. Außerwissenschaftlich bezeichnet der Begriff „fantastisch“ alles, was unglaublich, versponnen, wunderbar oder großartig ist. Der Ursprung des Begriffs „phantastische Literatur“ ist ein Übersetzungsfehler: E. T. A. Hoffmanns „Fantasiestücke in Callots Manier“ wurden 1814 als „Contes fantastiques“ ins Französische übersetzt, statt richtigerweise als „Contes de la fantaisie“.“

– Wikipedia