Blutig und böse: „Lesson of the Evil“ geht bis zum Äußersten
Takashi Miikes Literaturverfilmung folgt einem Psychopathen durch den Alltag einer japanischen Schule und zeigt die dunkle Seite der Gesellschaft. Bis zum blutigen Ende.
- Publiziert in Film
Takashi Miikes Literaturverfilmung folgt einem Psychopathen durch den Alltag einer japanischen Schule und zeigt die dunkle Seite der Gesellschaft. Bis zum blutigen Ende.
In dieser Paul-Logan-One-Man-Show trifft plumper, kruder Horror auf einen an Rambo erinnernden Ex-Soldaten, der sich durch Massen von Inzest-Kannibalen tötet.
Kosmischer Horror mit einem hohen Gewaltanteil und einer einzigartigen Stimmung machen The Void zu dem okkultistisch motivierten Horrorfilm, auf den man lange warten musste.
Greg McLean inszeniert in gewohnt heftiger Art einen Überlebenskampf der besonderen Art – nach einem Drehbuch von James Gunn
Sie: Attraktiv, fröhlich, einzigartig, abweisend. „Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“ (Goethe, Erlkönig)
Was einen in der Welt Kanakos erwartet? Ein abgefuckter Trip für Hartgesottene in Tokyos Unterwelt und ins Grauen hinter dem schönen Schein! Wow!
„Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten. Das klingt geistreich oder vielleicht zugespitzt. Aber es ist mir ganz ernst damit, es ist nicht eine witzige Formel. Der Mensch, der krank ist, der zeigt, daß bei ihm gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt sind, daß sie in Konflikt kommen mit den Mustern der Kultur und daß sie dadurch, durch diese Friktion, Symptome erzeugen. […] sehr viele Menschen, das heißt, die Normalen, sind so angepaßt, die haben so alles, was ihr eigen ist, verlassen, die sind so entfremdet, so instrumente-, so roboterhaft geworden, daß sie schon gar keinen Konflikt mehr empfinden.“
– Erich Fromm