„Die Blüte des Einklangs“ – Naturmystische Phantastik
Naomi Kawases Film ist keine leichte Kost. Lässt man sich dennoch darauf ein, zieht einen die naturmystische Rätselhaftigkeit dieses Werks in den Bann. Poetisch.
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Naomi Kawases Film ist keine leichte Kost. Lässt man sich dennoch darauf ein, zieht einen die naturmystische Rätselhaftigkeit dieses Werks in den Bann. Poetisch.
Dieser Film über eine ungewöhnliche Liebschaft ist eine Grenzerfahrung, und zwar im Wortsinn: die Erfahrung von Grenzen. Entlang dieser verläuft das Andersartige.
Passengers scheitert an einem Thema, das eher in ein Schreckensszenario gehört, und taugt daher nicht einmal zur Feel-Good-Schnulze.
Der Film mit dem kürzesten Titel aller Zeiten inszeniert ästhetischen Horror in einer Melange aus Realismus und Fantastik. Arthaus-Kino, das von zwei Paaren erzählt.
Jarmush erzählt von einem kultivierten Vampir-Pärchen, das eine zeitlose Sicht auf den Menschen und seine Kultur einnimmt. Sinnlich, anspielungsreich, durchdacht!
„Jahre waren es, da lebte ich nur im Echo meiner Schreie, hungernd und auf den Klippen des Nichts. […] Bis mich die Seuche der Erkenntnis schlug: es geht nirgends etwas vor; es geschieht alles nur in meinem Gehirn. Nun gab es nichts mehr, das mich trug.“
– Gottfried Benn