„Monstress, Band 3: Die Zuflucht“ – Bedrohtes Utopia
Maika Halbwolfs entbehrungsreiche Suche nach der Wahrheit über ihre Existenz als (scheinbar) verfluchtes Wesen geht weiter. Immer noch in hervorragender Qualität.
- Publiziert in Comics
Maika Halbwolfs entbehrungsreiche Suche nach der Wahrheit über ihre Existenz als (scheinbar) verfluchtes Wesen geht weiter. Immer noch in hervorragender Qualität.
Zwischen den Fronten einer komplexen Verschwörung ermitteln zwei Polizisten in Boston. Auf der anderen Seite ist ein Auftragsmörder auf der Suche nach Antworten.
Der legendäre Cyberpunk-Manga BLAME! von Tsutomu Nihei wurde neuaufgelegt. Zeit, sich einem Klassiker zu nähern, der eine besondere Inszenierung aufweist.
Kurz vor dem Ende des ersten Weltkrieges entdeckt der britische Geheimdienst eine versteckte unterirdische Geheimbasis der Deutschen. Unerwartete Schrecken lauern.
Die Verfilmung von Der Dunkle Turm liefert einen abstrakten Handlungsüberblick einer guten Romanreihe von Stephen King, die hier auf ein Minimum reduziert wird.
Monstress ist Dark Fantasy für Erwachsene. Nicht wegen Krieg, Gewalt und Trauma, die darin Thema sind, sondern wie tiefgründig und virtuos damit verfahren wird.
„Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten. Das klingt geistreich oder vielleicht zugespitzt. Aber es ist mir ganz ernst damit, es ist nicht eine witzige Formel. Der Mensch, der krank ist, der zeigt, daß bei ihm gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt sind, daß sie in Konflikt kommen mit den Mustern der Kultur und daß sie dadurch, durch diese Friktion, Symptome erzeugen. […] sehr viele Menschen, das heißt, die Normalen, sind so angepaßt, die haben so alles, was ihr eigen ist, verlassen, die sind so entfremdet, so instrumente-, so roboterhaft geworden, daß sie schon gar keinen Konflikt mehr empfinden.“
– Erich Fromm