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Eine literarische Neuigkeit!

Cover der Korridorium-Auskopplungen Korridorium.de Cover der Korridorium-Auskopplungen

André verschränkte die Arme hinter dem Kopf, lehnte sich zurück, die Füße entspannt auf dem Schreibtisch, und kaute versonnen auf einem Bleistift. Der Student ließ sich bereitwillig durch umherspukende Ideengebilde vom Lernen ablenken, das ihn in Kiel City festsetzte und fernhielt von Mellowdramatix, wo er am liebsten etwas zu Papier gebracht hätte, egal, ob für das Magazin oder den Meta-Blog. Und ehe er sich versah, tippte er ja doch schon wieder: André verschränkte die Arme hinter dem Kopf, lehnte sich zurück, die Füße entspannt auf dem Schreibtisch…

Der Anlass dafür kam 16.23 Uhr in sein Postfach geflattert: eine literarische Neuigkeit von Herrn (oder Frau?) Cory d’Or. Er (oder sie?) habe es André im Juli angekündigt, schrieb d’Or in einer E-Mail, „und jetzt sind die E-Books mit Textauskopplungen aus dem Blog Korridorium endlich zu haben“. Sehr schön, dachte André, der den Stift vor Aufregung ausspuckte und sich hinter seine Tastatur klemmte, um d‘Or zu antworten.

Die Rückkehr des Korridoriums bedeutete, dass André sehr bald wieder einen merkwürdigen Ort betreten würde, um sich durch ein Textlabyrinth aus Korridoren treiben zu lassen, gespannt auf die verschiebenen Bedeutungen und Abenteuer.

Wenn ich ‚merkwürdig‘ schreibe, meine ich das natürlich wortwörtlich, also im Sinne von merk!-würdig.

Letzte Änderung amMontag, 28 August 2017 14:04
André Vollmer

Kein Kritiker. Aber ein Schriftsteller, der ab und an Kritiken schreibt. Am Meer geboren.

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Unter anderem auch das

„Der Traum ist ein zweites Leben. Ich habe nie ohne zu schaudern durch die Elfenbein- oder Horntore dringen können, die uns von der unsichtbaren Welt scheiden. Die ersten Augenblicke des Schlafes sind das Bild des Todes. Eine nebelhafte Erstarrung ergreift unsern Gedanken, und wir können den genauen Augenblick nicht feststellen, wo das Ich in einer andern Form die Tätigkeit des Daseins fortsetzt. Ein ungewisses unterirdisches Gewölbe erhellt sich allmählich und aus dem Schatten der Nacht lösen sich in ernster Unbeweglichkeit die bleichen Figuren, welche den Vorhof der Ewigkeit bewohnen. Dann nimmt das Bild Form an, eine neue Helligkeit erleuchtet diese Erscheinungen in wunderlichem Spiel: - es öffnet sich uns die Welt der Geister.“

– Gérard de Nerval in „Aurelia oder Der Traum und das Leben