log in

Gaming

Angespielt: „The Elder Scrolls Online – Morrowind“

Werbeplakat Zenimax Online Entertainment Werbeplakat

Die Rückkehr nach Morrowind macht viele Fans der Elder-Scrolls-Reihe neugierig. Wir waren heute mal kurz dort.

In dieser Rubrik wollen wir keine endgültigen Eindrücke vermitteln oder ganzheitliche Urteile fällen. In einem Online-Rollenspiel wie The Elder Scrolls Online (ESO) – das ohnehin schon grenzenlos scheint – käme man dabei schnell an die Grenzen des Menschenmöglichen. Am sechsten Juni 2017 erscheint nun das erste offizielle und große Add-on zu ESO. Spielende können nun auch gemeinsam mit anderen nach Vvardenfell reisen, der Ursprungsinsel der Dunkelelfen. Das weckt unweigerlich Erinnerungen an den dritten Teil von The Elder Scrolls, der den Untertitel Morrowind trägt (erschien 2002). Damals schon mit einer beeindruckenden Spielwelt konfrontiert, lud Morrowind Spielende ein, sich in einer fantastischen Welt zu verlieren. Vor 15 Jahren musste man noch sämtliche Dialoge lesen. Die unzähligen Dialogzeilen wurden damals noch nicht vertont, weil das technisch viel zu aufwändig gewesen ist, zumal Morrowind enorm viele lange Texte hat Heute hat jeder NPC eine Stimme und alle Texte werden ebenfalls gesprochen, im Gegenzug sind die Texte oftmals kürzer geworden. Unter den Sprechern sind sehr bekannte Stimmen, wie die von Kate Beckinsale, Peter Stormare, Bill Nighy, Malcom McDowell und John Cleese – um nur einige wenige zu nennen.

Das Spiel besitzt nach dem Update einen neuen Vorspann, der bereits deutlich macht, welche gestalterische Qualität die Spielenden auch im Add-on erwartet. Außerdem berichtet eine Stimme aus dem Off darüber, dass Etwas die Ordnung von Vvardenfell bedroht. Nach der einleitenden Quest, die seit etwa Mitte Mai zur Verfügung steht und primär werbenden Hintergrund besitzen dürfte, wurde deutlich, dass es um einen Wettstreit zwischen den Göttern der Welt gehen könnte. Dieser Eindruck bestätigt sich in der ersten Quest, wenn die Spielenden im Auftrag Vivecs (eines Gottes der Dunkelelfen) mit dem Geist eines Vorfahren kommunizieren sollen. Nachdem dieser erste Abschnitt mit der Grabkammer und einigen neuen Gegnern abgeschlossen ist, wird in unserem Video noch eine weitere Quest angenommen, die ins erste Verließ des Gebiets führt. Hierbei ist beeindruckend, welche erzählerische Verwobenheit diese kleine Aufgabe offenbart. Je nachdem wie vertraut man mit der Spielwelt und den Gepflogenheiten darin ist, wird deutlich, dass man hier im Begriff ist, sich in einen Drogenkrieg einzumischen. Die Quest löst sich überraschend auf und stellt die Spielenden vor eine Entscheidung, die weitreichend und somit wichtig erscheint.

Insgesamt scheinen die Macher des Spiels an einigen Stellschrauben gedreht zu haben, sodass ein bestehender Charakter erneut überprüft und gegebenenfalls angepasst werden muss. Die Spielwelt ist schön gestaltet und bereits der kurze Eindruck verdeutlicht, dass es viele neue Kreaturen und Gegner gibt, sowie eine komplexe Handlung mit unzähligen Spielstunden. Bisher nicht ausprobiert haben wir die neue Charakterklasse sowie die neuen „vier gegen vier gegen vier Spieler“-Gebiete. Darüber hinaus wartet eine große neue Spielwelt, voller Ereignisse, Begegnungen und vielen neuen Erfahrungen.

ESO Morrowind - Angespielt auf Mellowdramatix.de

Infokasten

„The Elder Scrolls Online: Morrowind“

Entwickler: ZeniMax Online Studios

Herausgeber: Bethesda Softworks

Plattform: Xbox One, PlayStation 4, Windows, Mac

USA 2017

Erscheinungsdatum: 06.06.2017

Letzte Änderung amFreitag, 18 August 2017 22:46
Thomas Heuer

Medienwissenschaftler M.A., Multimedia Production B.A., Horrorforscher, Fotograf, Filmemacher, Journalist, Gamer

 

Schreibe einen Kommentar

Unter anderem auch das

„Phantastik, auch Fantastik, ist ein literarischer Genrebegriff, der in Fachkreisen sehr unterschiedlich definiert wird. Außerwissenschaftlich bezeichnet der Begriff „fantastisch“ alles, was unglaublich, versponnen, wunderbar oder großartig ist. Der Ursprung des Begriffs „phantastische Literatur“ ist ein Übersetzungsfehler: E. T. A. Hoffmanns „Fantasiestücke in Callots Manier“ wurden 1814 als „Contes fantastiques“ ins Französische übersetzt, statt richtigerweise als „Contes de la fantaisie“.“

– Wikipedia