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Phantastik / Games

The Witcher 3: 30 Stunden Spielzeit in zwei kostenpflichtigen DLCs

Neben 16 kostenlosen DLCs wird im kommenden Herbst und im Frühling darauf je eine Erweiterung zu The Witcher 3: Wild Hunt erscheinen, die für kleines Geld zu haben ist. Beide zusammen kosten im Moment rund 25 Euro (Expansion Pass) und bringen laut Game Director Konrad Tomaszkiewicz über 30 Stunden Spielzeit. Sie fallen damit fast so groß aus wie The Witcher 2.

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„The Witcher 3: Wild Hunt“ von CD Projekt Red

Wendungsreiche Narration in einer Fantasy-Welt ohne genre-typische Schwarzweißmalerei

Wie seine Vorgänger ist The Witcher 3: Wild Hunt eine angemessene Versoftung der Fantasy-Romane von Andrzej Sapkowski. Sie nimmt in den Blick, dass sowohl ein massentaugliches, weil kommerzielles Rollenspiel als auch eine großartige Geschichte, die sich mit dem literarischen Original messen kann, entwickelt werden musste. Ohne Frage setzt das dritte Witcher-Spiel des polnischen Entwicklerstudios CD Projekt Red narrative Maßstäbe im Bereich der Computerspiele. Zwar tummeln sich zahlreiche Rollenspiele auf dem Markt, die mit dem Label einer ‚epischen‘ Story werben, doch selten ist eine interessante Narration entstanden, die wendungsreich und damit nicht nur unerwartet unterhaltsam, sondern auch berührend ist. Selbst Titel wie Skyrim oder Dragon Age: Inquisition, in denen Story und Questgestaltung besonders stark sind, reichen nicht an die Qualität von Wild Hunt heran. An der Seite des weißhaarigen Hexers Geralt von Riva werden Spieler:innen nur selten auf Abenteuer stoßen, die allein von genretypischem Gameplay wie Monstertöten oder Aufleveln des Charakters und nicht zugleich auch von der Story angetrieben werden.

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„The Witcher 3: Wild Hunt“ ist nicht das letzte Game dieser Marke

Kürzlich wurde der finale Teil der Witcher-Trilogie, The Witcher 3: Wild Hunt, von den Entwicklern CD Projekt Red vorgestellt. Bisher dachten Gamer und Fachpresse, dass dies das letzte Spiel aus der Fantasy-Welt des Autors Andrzej Sapkowski sein würde. Das soll laut Adam Kicinski, dem CEO des polnischen Entwickler-Teams, ein Missverständnis gewesen sein. Zwar werde Wild Hunt die Trilogie 2014 beenden. Das hieße aber nicht, dass die ‚Marke‘ nicht weiterbestünde und neue Spiele dafür entwickelt würden.

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Rückblick: "The Witcher 1"

Genre-typisch werden Monster gejagt, Tränke getrunken, Erfahrungspunkte gesammelt, der Charakter aufgelevelt. Das sind Spielmechanismen, die von Rollenspiel-Urgesteinen wie Diablo bekannt sind und schon lange davor funktionierten. Was also war so besonders an dem Vorgängerspiel zu Assassins of Kings?

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„If Pac-Man had affected us as kids, we'd all be running around in dark rooms, munching pills and listening to repetitive electronic music.“

Marcus Brigstocke