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Film

„Maggie“ von Henry Hobson

Zombietragödie mit Arnold Schwarzenegger und Abigail Breslin

Zombies sind mittlerweile sehr populär. Man könnte meinen, dass dieses Genre abgenutzt ist und nichts Neues mehr zu bieten hat. Kreative Filmemacher zeigen immer wieder, dass dies nicht wahr ist. Dies tut auch Henry Hobson, der für seinen ungewöhnlichen Zombiefilm Maggie eine klassische Tragödie mit dem Zombiemotiv kreuzt. Heraus kommt dabei eine interessante Variante, etwas, das es in dieser Form noch nicht als zentrales Element eines Zombiefilms gab. Im Fokus stehen dabei die Figuren. Ein Vater, der damit konfrontiert ist, dass seine Tochter von einem langsam wandelnden Zombievirus infiziert ist. Der Tod der Tochter scheint unausweichlich, denn wenn der Virus sich vollkommen entfaltet, werden die Infizierten zu klassischen Zombies. Bis dahin allerdings behalten diese Menschen ihre Eigenschaften, Erinnerungen und Emotionen. Arnold Schwarzenegger liefert als Vater in diesem Film sein Debüt als Charakterdarsteller und will seine Tochter Maggie (Abigail Breslin) nicht verlieren.

„Tale of Tales“ von Matteo Garrone

Mythische Adaption des Pentamerone von Giambattista Basile

Drei ineinander verwobene Märchen erzählt Tale of Tales: die Mär der Königin von Longtrellis (Salma Hayek), deren Kinderwunsch über den Tod hinausreicht, die Mär des lüsternen Königs von Strongcliff (Vincent Cassel), der sich unsterblich in den Gesang einer alten Jungfer verliebt, und die Mär der Prinzessin Violet von High Hills (Bebe Cave), die das Land bereisen und einen Ritter heiraten will, deren Vater (Toby Jones) sich aber dummerweise mehr für einen überdimensionierten Floh interessiert, den er anders als sein Töchterchen verhätscheln kann, wie es ihm beliebt. Die Wünsche und Begierden aller werden in dieser Mär der Märe erfüllt, doch nicht immer zu ihrem Glücke, sodass neues Unheil bald die Folge ist. Il racconto dei racconti, wie diese lose Adaption von Giambattistas Il Pentamerone von ca. 1635 im Original heißt, ist eine Märchenverfilmung, die sich von anderen Filmen dieses Genres abhebt. Zwar nicht in der pompösen Ausstattung und der Starbesetzung, was mit Salma Hayek als verbitterte Königin und Vincent Cassel als Lustmolch von einem König ein Gutes ist. Sehr wohl aber in dem Stil der Erzählung.

Fanfilm Update #1: „The Witcher: Lost and Found“ (Indiegogo-Projekt)

The Witcher: Lost and Found ist ein nicht-kommerzielles Fanprojekt, das im Rahmen eines Kurzfilms ein Abenteuer des Hexers Geralt von Riva schildern und sich zu diesem Zweck über Indiegogo refinanzieren will. Der Dreh ist bereits abgeschlossen und das Filmmaterial befindet sich in der Postproduktion. Impressionen vom Dreh präsentiert ein kurzer Trailer, der das Projekt vorstellt. Für einen Fanfilm, dessen Look und Story sich stark an dem dritten Teil der Computerspielreihe The Witcher orientiert, sind sehr ansprechende Kostüme verwendet worden. Zwar sehen sie nicht hundertprozentig glaubhaft aus und daher ein wenig wie Verkleidungen, die detailreiche Nähe zu The Witcher 3: Wild Hunt ist dennoch bemerkenswert.

Mama: Lilly’s & Victoria’s Geheimnis

Zwei verschollene Mädchen werden von einem Geist aufgezogen. In der Langfilmadaption seines gleichnamigen Kurzfilms bringt der Regisseur Andrés Muschietti viel Spannung und Emotionen auf die Leinwand.

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Unter anderem auch das . . .

„But it is the book that's the original, this book is the result of the author‘s unique, inimitable talent. Transfer a book into a virtual world? Funny. It‘s impossible.“ Andrzej Sapkowski über das Verhältnis seiner Fantasyromane zu ihrer Versoftung The Witcher (eurogamer.net).