„Dracula Untold“: Mieser Kitsch mit großem Namen und nichts dahinter
Dracula Untold will die Geschichte des berühmten Vampirs neu erzählen und dabei noch Unerzähltes einflechten. Das weckt Neugier. Aber bleibt ein Marketing-Witz.
- Publiziert in Film
Dracula Untold will die Geschichte des berühmten Vampirs neu erzählen und dabei noch Unerzähltes einflechten. Das weckt Neugier. Aber bleibt ein Marketing-Witz.
Erstmals werden auf dem Fantasy Filmfest (FFF) zwölf Tage Programm angeboten. Ein gelungenes Experiment trotz diverser Unkenrufe: Mehr Filme, weniger Stress.
Eine durch historische Ereignisse inspirierte Geschichte, die den Schrecken rivalisierender Jugendbanden mit der Tragik von Vlad Tepes‘ Schicksal verquickt.
Diese NBC-Serie zeigt Dracula als charmanten Geschäftsmann, der in einem Intrigenspiel jenen Geheimbund zu Fall bringen will, den er einst selbst gründete.
Jarmush erzählt von einem kultivierten Vampir-Pärchen, das eine zeitlose Sicht auf den Menschen und seine Kultur einnimmt. Sinnlich, anspielungsreich, durchdacht!
Ähnlich wie in Interview mit einem Vampir erzählt Regisseur Neil Jordan nun erneut auf zwei Zeitebenen von der Beziehung zweier Vampire. Poetisch, intensiv, blutig.
„Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten. Das klingt geistreich oder vielleicht zugespitzt. Aber es ist mir ganz ernst damit, es ist nicht eine witzige Formel. Der Mensch, der krank ist, der zeigt, daß bei ihm gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt sind, daß sie in Konflikt kommen mit den Mustern der Kultur und daß sie dadurch, durch diese Friktion, Symptome erzeugen. […] sehr viele Menschen, das heißt, die Normalen, sind so angepaßt, die haben so alles, was ihr eigen ist, verlassen, die sind so entfremdet, so instrumente-, so roboterhaft geworden, daß sie schon gar keinen Konflikt mehr empfinden.“
– Erich Fromm