„Der Unsichtbare“ – Dem ausgeliefert, was wir nicht sehen
Regisseur Leigh Whannell macht aus dem gängigen Motiv des unsichtbaren Menschen einen zeitgemäßen Horrorthriller über Macht und Ohnmacht in Beziehungen.
- Publiziert in Film
Regisseur Leigh Whannell macht aus dem gängigen Motiv des unsichtbaren Menschen einen zeitgemäßen Horrorthriller über Macht und Ohnmacht in Beziehungen.
Bob Clarks Black Christmas von 1974 ist einer der drei Filme, die Wegbereiter für das Slasher-Subgenre des US-Horrorfilms waren.
In einem Apartmentgebäude in New York geht der Tod um. Allerdings verschwinden die Leichen und in der Folge fallen die verschwundenen Personen zunächst nicht auf.
Eines der düstersten Subgenres des Horrors hat ein neues Glanzlicht. Ein bitterböser, angenehm verspielter und durchtriebener Home-Invasion-Horror.
Und weil das so ist, sollte man möglichst wenig über die narrative Konstellation in diesem Werk wissen, bevor man sich diesem hingibt.
Der neue Horrorfilm von Pascal Laugier, bekannt für Martyrs, überzeugt mit Intensität, visueller Härte und, wichtiger noch, dem Phantastisch-Psychologischen.
Dann, wenn es tagt, entweichen sie, jedes nach seiner Seite: Hexen, Kobolde, Visionen, phantastische Bilder. Nur gut, daß sich dieses Volk nur nachts und im Dunkel zeigt. Niemand konnte herausfinden, wo es sich tagsüber einschließt und verbirgt.
– Francisco de Goya über eine phantastische Radierung aus seiner Bilderreihe Los Caprichos.
(Dazu passt das 43. Blatt der Caprichos).