„Alone“ – Wenn die letzten Menschen auf Erden Teenager sind
Bis auf fünf Jugendliche sind alle Menschen verschwunden. Sie raufen sich zusammen, müssen aber erkennen, dass da noch jemand ist, der ihren Tod will.
- Publiziert in Film
Bis auf fünf Jugendliche sind alle Menschen verschwunden. Sie raufen sich zusammen, müssen aber erkennen, dass da noch jemand ist, der ihren Tod will.
‚Coincidence can kill‘ ist das Motto dieser flippigen Komödie, über die man am besten nur wenig weiß. Nur so weit: Es beginnt mit einem Partyexzess in Brasilien.
Mit The Connection zeigt das Fantasy Filmfest einen erstklassigen Crime-Thriller mit 70er-Jahre-Flair. Disco, Drogen, Korruption und ein Cop, der aufräumt.
Ein Mann ohne Persönlichkeit kennt nur eine Obsession: das Leben der anderen! Entsprechend nimmt er es sich und ersetzt die Personen, deren Dasein er begehrt.
Eigentlich sollte es nur ein Besuch bei alten Freunden in Paris werden. Lange Zeit hatte Chris (Jonathan Howard) die Nächte der französischen Metropole unsicher gemacht, gemeinsam mit seinem Kumpel Luc (Jonathan Demurger). Der allerdings hat sich Chris‘ Verflossene Ludivine (Fanny Valette) geschnappt, nachdem jener das Land vor Jahren verlassen musste. Entsprechend angespannt ist die Stimmung, als Luc seinen Gast dazu überredet, wie in alten Tagen mit ihm auf Partytour zu gehen. Als Luc allerdings die Zeche nach einer Taxifahrt prellt, müssen die beiden schnell feststellen, dass sie dabei an den falschen Cab Driver geraten sind. Denn dieser Typ setzt den ungleichen Freunden mit gleißenden Scheinwerfern und Stahlmuskeln nach, die auch Gangster und korrupte Cops armselig dastehen lassen. Dieser Mann kennt die Pariser Straßen in- und auswendig, schneidet Luc und Chris die Wege ab, lässt sie durch Hinterhöfe jagen und über Mauern klettern, egal, wie lange es dauern wird: das Taxometer läuft weiter, bis die Rechnung beglichen wird. Das muss schließlich Ludivine am eigenen Leibe erfahren.
Was passiert, wenn zombifizierte Hooligans durchdrehen und das Stadion stürmen? Richtig, das Spielfeld wird zum Schlachtfeld. Eine Abrechnung mit dem Fußball.
„Better to write for yourself and have no public, than to write for a public and have no self.“
– Cyril Connolly