Auch mit neuen Figuren exzellent: „The Missing“ (Staffel 2)
Obwohl die erste Staffel von The Missing keine Option auf Fortsetzung offenbarte, wird die düstere und intensive Thrillerserie um Julien Baptiste fortgesetzt.
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Obwohl die erste Staffel von The Missing keine Option auf Fortsetzung offenbarte, wird die düstere und intensive Thrillerserie um Julien Baptiste fortgesetzt.
Investigationsjournalistin Nicole Rawlins macht sich auf den Weg nach Rumänien, um den Hergang eines Exorzismus mit Todesfolge zu untersuchen. Regie: Xavier Gens.
Selten gibt es eine Serie, die so sehr packt wie The Missing. Die Geschichte um das Verschwinden eines Kindes in Nordfrankreich berührt, bewegt und wirkt nach.
Erfolg. Um jeden Preis Erfolg. Das ist, was einen Mann antreibt, insgeheim oder nicht. Es ist das, was Steven Stelfox (Nicholas Hoult) definiert: das Alphatier in einem britischen Plattenlabel der 90er Jahre zu werden. Der skrupellose Musikredakteur wittert seine Chance, als sein Chef abdankt und den begehrten Führungsposten unbesetzt zurücklässt. Doch das Ticket in die Chefetage entpuppt sich als Rückfahrschein. Der Boss des Labels favorisiert Stellfox‘ Manager-Kollegen, der mehr Erfahrung und mehr lukrative Plattendeals abgeschlossen hat als der 26-Jährige. Vor Intrigen und falschen Ratschlägen, die ahnungslose Rivalen vor den Chefs nackt dastehen lassen, scheut Stelfox nicht zurück. Und auch Mord stellt sich bald als gangbares Mittel heraus. Dummerweise nicht ohne Auswirkungen: Insgeheim oder nicht, Erfolg ist auch das, was eine Frau antreibt. Stelfox‘ Sekretärin, die was auf ihren Musikgeschmack hält, kriegt die Verwicklungen spitz und will das zu ihren Gunsten nutzen, um am besten gleich zur Managerin aufzusteigen.
„Phantastik, auch Fantastik, ist ein literarischer Genrebegriff, der in Fachkreisen sehr unterschiedlich definiert wird. Außerwissenschaftlich bezeichnet der Begriff „fantastisch“ alles, was unglaublich, versponnen, wunderbar oder großartig ist. Der Ursprung des Begriffs „phantastische Literatur“ ist ein Übersetzungsfehler: E. T. A. Hoffmanns „Fantasiestücke in Callots Manier“ wurden 1814 als „Contes fantastiques“ ins Französische übersetzt, statt richtigerweise als „Contes de la fantaisie“.“