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Themenspeziale

Themenspezial zu „The Witcher“

Artwork (Ausschnitt) CD Projekt Artwork (Ausschnitt)

Ende Mai 2015 ist die Fortsetzung der Computerspiel-Adaption von Andrzej Sapkowskis Hexer-Romanen und -Kurzgeschichten erschienen: The Witcher 3 - Wild Hunt. Hier habe ich nach und nach zusammengestellt, was sich vor und nach dem Release im Internet finden ließ. Dieses Spezial wird in unregelmäßigen Abständen erweitert werden. Es lohnt sich, öfter drüber zu schauen. Neben Links auf externe Beiträge von Spielemagazinen habe ich selbst Artikel zum Witcher-Universum verfasst.

Artikel zu The Witcher

Unsere Rezensionen und Berichte sind geballt unter dem Schlagwort The Witcher zu finden.

 

The Witcher 3

Wendungsreiche Narration in einer Fantasy-Welt ohne genre-typische Schwarzweißmalerei

the witcher3 introWie seine Vorgänger ist The Witcher 3: Wild Hunt eine angemessene Versoftung der Fantasy-Romane von Andrzej Sapkowski. Sie nimmt in den Blick, dass sowohl ein massentaugliches, weil kommerzielles Rollenspiel als auch eine großartige Geschichte, die sich mit dem literarischen Original messen kann, entwickelt werden musste. Ohne Frage setzt das dritte Witcher-Spiel des polnischen Entwicklerstudios CD Projekt Red narrative Maßstäbe im Bereich der Computerspiele. Zwar tummeln sich zahlreiche Rollenspiele auf dem Markt, die mit dem Label einer ‚epischen‘ Story werben, doch selten ist eine interessante Narration entstanden, die wendungsreich und damit nicht nur unerwartet unterhaltsam, sondern auch berührend ist. Selbst Titel wie Skyrim oder Dragon Age: Inquisition, in denen Story und Questgestaltung besonders stark sind, reichen nicht an die Qualität von Wild Hunt heran. An der Seite des weißhaarigen Hexers Geralt von Riva werden Spieler:innen nur selten auf Abenteuer stoßen, die allein von genretypischem Gameplay wie Monstertöten oder Aufleveln des Charakters und nicht zugleich auch von der Story angetrieben werden. [Weiter in der Rezension]

30 Stunden Spielzeit in zwei kostenpflichtigen DLCs

Neben 16 kostenlosen DLCs wird im kommenden Herbst und im Frühling darauf je eine Erweiterung zu The Witcher 3: Wild Hunt erscheinen, die für kleines Geld zu haben ist. Beide zusammen kosten im Moment rund 25 Euro (Expansion Pass) und bringen laut Game Director Konrad Tomaszkiewicz über 30 Stunden Spielzeit. Sie fallen damit fast so groß aus wie The Witcher 2.

In dem Addon Hearts of Stone muss Geralt in einem 10-stündigen Abenteuer für den geheimnisvollen Mann des Glases einen Auftrag erfüllen, der ihn zurück ins Niemandsland und durch die Gassen von Oxenfurt führt. Blood and Wine hingegen bietet eine 20-stündige Geschichte in der neuen Spielregion Toussaint. Von dem Krieg unberührt, birgt dieses Königreich in der sorglosen Atmosphäre ritterlicher Spiele ein uraltes Mysterium.Teil der Erweiterungen sind neben Quests unter anderem auch neue Zwischensequenzen, neue Charaktere, Gegner, Gegenstände, Gwint-Karten und Antagonisten.

The Witcher 3: Wild Hunt ist nicht das letzte Game dieser Marke

tw3deutschlogoKürzlich wurde der finale Teil der Witcher-Trilogie, The Witcher 3: Wild Hunt, von den Entwicklern CD Projekt Red vorgestellt. Bisher dachten Gamer und Fachpresse, dass dies das letzte Spiel aus der Fantasy-Welt des Autors Andrzej Sapkowski sein würde. Das soll laut Adam Kicinski, dem CEO des polnischen Entwickler-Teams, ein Missverständnis gewesen sein. Zwar werde Wild Hunt die Trilogie 2014 beenden.

Das hieße aber nicht, dass die ‚Marke‘ nicht weiterbestünde und neue Spiele dafür entwickelt würden.

In Wild Hunt wird der Hexer Geralt all seine Erinnerungen wiedergefunden haben und sich nicht mehr auf die Seite einer einzigen Fraktion stellen. Im Fokus soll die Monsterjagd stehen, und zwar mit all dem dafür notwendigen Gameplay:

  • Je nach Wissensstand über einzelne Wesen soll man diese besser bekämpfen können. Damit wird die Recherche vor dem Kampf noch wichtiger.
  • Neben der Informationsbeschaffung sind auch Tageszeit und Ort ein Faktor dafür, ob der Spieler auf die Ungetüme trifft oder nicht.
  • Bossgegner werden nun nicht mehr statischen Handlungsabläufen folgen, sondern freier agieren auf Basis einer verbesserten KI.
  • Aus den Überresten der Monster lassen sich Objekte herstellen.
  • Der dritte Teil hat ein Open-World-Setting. Die Entwickler geben an, dass die begehbare Welt 20 Prozent größer ist als bei Elder Scrolls 5: Skyrim. Ein Fußmarsch von Norden nach Süden soll allein 40 Minuten dauern.

Es bleibt abzuwarten, ob CD Projekt Red hier dem Begehren der Spieler zu sehr nachgibt und damit zwar ein tolles Gameplay à la Monster Hunter entwickelt, im Gegenzug aber die bisher großartige Story vernachlässigt. ‚Qualität statt Quantität‘ schien mir bisher das Motto der Entwickler zu sein, was den anspruchsvollen Fantasy-Romanen Sapkowskis durchaus gerecht wurde. Nur wenn CD Projekt Red dieser Linie treu bleibt, kann das Studio seinem Konkurrenten Bethesda und dessen Elder-Scrolls-Titeln die Show stehlen. Denn an einer durchweg guten Geschichte hat es diesen Spielen immer gemangelt. Wenn man aber auf Game Informer liest, dass es wieder politische Zwiste und andere Bedrohungen geben wird, bei denen der Spieler schwierige Entscheidungen treffen muss, dann sind diese Befürchtungen vielleicht ganz unbegründet. (edward)

via pcgames und gameinformer

Erste Gerüchte zu The Witcher 3 in 2012

Laut deutschem Witcher-Forum ließ der Entwickler CD Projekt Red (CDPR) in einem Interview bereits verlauten, dass das Ende von Assassins of Kings deshalb so offen und abrupt sei, weil die Hexer-Spiele eine Trilogie werden sollen. Damit war es raus: Es wird ein The Witcher 3 geben, zumindest dem Plan nach. Jetzt heißt es seit kurzem, die Konzeptions- und Planungsphase des dritten Teils habe bereits bei der Entwicklung des aktuellen Spiels begonnen. Ein größeres Game innerhalb des Witcher-Franchise wird es CDPR-Mitarbeiter Jan Bartkowicz zufolge auf jeden Fall geben. Dass er damit den dritten Teil meinen könnte, wäre plausibel, zumal es ein offenes Geheimnis ist, dass die bisherigen Witcher-Spiele ein wirtschaftlicher Erfolg waren. Zumindest wird der geneigte Spieler nicht so lange auf die Fortsetzung (oder Auskopplung?) warten müssen wie auf Assassins of Kings, also keine weiteren vier Jahre. Durch mehr Erfahrung und neue Technologien, so Studiodirektor Adam Badowski, würde CDPR die Entwicklungszeit stetig verkürzen. Bald werde das Team mehr als 100 Leute beschäftigen. Für 2012 deutete er geheimnisvoll an, dass sich etwas bei der Rollenspiel-Serie tun werde. Ob dies wirklich das Game wird, das die Trilogie komplettiert, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich wird es das (noch) nicht sein, da die Veröffentlichung eines dritten Teils die Verkaufszahlen des aktuellen Spiels drücken könnte – und immerhin wurde dies gerade mit einem 2.0.-Patch versehen, der mit der Einführung eines Tutorials explizit auf Neukunden abzielt.(Quelle: GamePro / the-witcher.de)

Wie eigentlich schon zu erwarten war, handelt es sich bei dem Geheimnis für Anfang 2012 um die Enhanced Edition, die nun erhältlich ist (siehe oben). Ein dritter Teil ist dennoch sehr wahrscheinlich, vor allem, weil es in der LiesMich-Datei des Patches für die PC-Version der Enhanced Editon heißt: Der neue 1,5-minütige Abspann diene „als Vorschau auf kommende Geschehnisse: Es gibt einen Zeugen dafür, dass die Armee Nilfgaards mobilmacht. Diese hochwertige, umfangreich nachbearbeitete Sequenz […] fungiert als Cliffhanger für den nächsten Teil der Witcher-Reihe.“

Der Hexer in den Medien

Hier und da habe ich gelesen, dass die "Geralt-Saga" von Andrzej Sapkowski in Osteuropa einen ähnlichen Stellenwert einnimmt wie J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe" in der europäischen und amerikanischen Fantasy-Szene. Das würde zumindest erklären, weshalb die Romane und Kurzgeschichten bereits so viele medienübergreifende Adaptionen erfahren haben. Die Palette reicht von einer TV-Serie und Film, über Computerspiele und Comics bis hin zu musikalischen Werken. Schon zu The Witcher 1 haben einige Künstler musikalische Beiträge produziert, unter anderem die polnische Death-Metal-Band Vader mit "Sword of the Witcher". Für den Nachfolger gibt es nun ebenfalls ein offizielles Lied: Maciej Balcar und sein polnischsprachiger Song "Biały Wilk" - was so viel wie 'Weißer Wolf' heißt.

                

Maciej Balcar - "Biały Wilk"

Aber es geht noch weiter: Ein Indikator für den hohen Stellenwert von The Witcher 2 in der polnischen Gesellschaft mag die Tatsache sein, dass der dortige Ministerpräsdident Donald Tusk dem US-Präsidenten Barack Obama zum Abschluss seines Polenbesuchs eine Collector's Edition des Games und zwei von Sapkowskis Hexer-Romanen überreichte. Das berichtet IGN und beruft sich dabei auf die polnische Webseite tvn24.pl. Bestätigt wird diese Nachricht auch auf der offizellen Webseite des Spiels. Zum Release der Enhanced Edition am 17. April 2012 gibt einen interaktiven Comic als kostenlose App (leider nur) für iPads und iPhones. Der Comic dreht sich um den Werkatzen-Vertrag, bei dem wie überall im Witcher-Universum folgender Satz gilt: "Es gibt kein Gut und Böse, nur Entscheidungen." (Quelle: the-witcher.de)

Witcher-Kurzfilm von polnischen Fans

Die Xbox-Portierung von The Witcher 2

Lange schon ist bekannt, dass es The Witcher 2 auch für die Xbox geben wird, und zwar mit allen bisherigen Überarbeitungen bis Patch 2.0 Einige Neuerungen werden angestrebt, die auch zeitnah zum Xbox-Release dem PC-Gamer als kostenloser Download zugute kommen werden. So wird es etwa ein vier Minuten langes neues Intro geben, neben weiteren Spielmodi außerdem Story-Erweiterungen und zusätzliche Ereignisse. Insgesamt soll die Handlung plausibler werden und auch Geralts Liebe namens Yennefer, die nur die Romanleser wirklich kennen dürften, eine größere Rolle spielen. Ein Wermutstropfen für Xbox-Spieler bleibt: Die DLCs werden aller Voraussicht nach nicht kostenlos sein, weil dies Microsofts Geschäftsrichtlinien nicht vorsehen. Dagegen wird auch CDPR wenig tun können. Da aber bereits Valve, der Entwickler der „Half Life“- und Portals-Serie, mit Microsoft wegen kostenloser Download-Inhalte verhandelt, könnte sich da noch etwas tun. Bisher blieb jede Verhandlung ohne Ergebnis. (Quelle: 4players / the-witcher.de).

Seit dem 17.04.2012 ist die Xbox-Portierung im Handel verfügbar (mehr dazu in Enhanced Edition von Witcher 2). Außerdem wird über die Online-Plattform Steam eine digitale Mac-Version von The Witcher 1 vertrieben werden. Kosten liegen etwa bei 8,- Euro.

Enhanced Edition von The Witcher 2

Die Enhanced Edition von The Witcher 2 ist seit dem 17. April 2012 auf dem Markt. Sie stellt zugleich die Grundlage für die Xbox-Version. Via Patch können Besitzer der PC-Version ihr Produkt auf den neuesten Stand bringen. Der Patch sollte laut the-witcher.de etwas größer als 10 GB sein, wurde dann aber mit Sprachpaketen stolze 22,8 GB – eine echte Herausforderung für langsame Internetverbindungen. Der Inhalt aber lohnt sich mit 4 Stunden an neuem Gameplay, 33 Minuten an neuen Zwischensequenzen und Filmen, einem 3,5 minütiges Intro sowie über 100 Verbesserungen und Fehlerbereinigungen. Als Dankeschön an die Käufer von Witcher 2, wie es seitens der Entwickler heißt, gibt es die Digital Premium Edition bei GOG.com zum Download. In dieser Version sind noch einmal zusätzliche Extras enthalten: das Artbook, das ursprünglich Teil der Collector's Edition ist, der Soundtrack mit vier neuen Tracks gegenüber der Retail-Version sowie allerhand weiteren Give-aways, etwa Wallpaper, Papercraft-Figuren und Artworks in hoher Qualität. Alles, was ihr dafür braucht, ist der Product Key.

Die LiesMich-Datei des Enhanced-Edition-Patches gibt Auskunft über interessante Neuerungen. So soll es zwei neue Quests im dritten Akt geben, neue Übergangsfilme, Schlusssequenzen, einen neuen Abspann, neue Orte und eine Unterstützung der Dolby-Digital-Technologie. Der Abspann soll anderthalb Minuten lang sein und als Cliffhanger für den dritten Teil der Reihe dienen (!).

Außerdem enthält die Enhanced Edition alle Features, die bis zur Version 2.0 hinzugefügt wurden, also die DLC-Pakete „Ein Sack voll Federn“, „Barbiere und Friseusen“ und alle sechs Pre-Release-DLCs sowie die Spielmodi Arena, Dunkler Modus (Schwierigkeitsgrad) und ein Tutorial. Für Xbox-Spieler bedeutet das, sie müssen in keinen Fall für die DLCs extra blechen – wie anfangs zu befürchten war (dazu oben mehr).

Eine neue Menüoption wurde unter „Extras“ hinzugefügt: Animierte Sequenzen des Spiels (Rückblenden, aufkommende Erinnerungen, von Harpyien gestohlene Träume) lassen sich jetzt außerhalb des Spiels ansehen.

Vorberichte zu The Witcher 2 - Assassins of Kings

Fünf Jahre nach dem Geschehen der Buchreihe spielt das erste Witcher-Game und eigentlich war Geralt der Hexer mit dem Ende des letzten Romans verschwunden, wenn nicht sogar tot. Aus dem Nichts tauchte er wieder auf - und all seiner Erinnerungen beraubt. Ebenso müsste der Hexer ein gefeierte Held zu Beginn von Assassins of Kings sein. Immerhin rettete er im ersten Teil König Foltest das Leben. Doch jetzt steckt er im Kerker des Königs. . .

Einen ganzen Haufen Videos (momentan 103) findet ihr auf dem Dalymotion-Kanal von The Witcher. PC Games hat auf ihrer Webseite eine Bildergalerie mit 72 Bildern zum Spiel, während GameStar ein paar schöne Wallpaper zusammengestellt hat. Ganz hübsche Desktopkalender findet ihr auch hier im deutschen Fanforum.

Ärger am Erscheinungstag und danach

Im Sekundentakt ist der Countdown zum Release auf der offiziellen Webseite zum Spiel abgelaufen: Das Game ist seit 17. Mai raus. Berichte aus dem Forum der deutschen Fanpage zeigen, dass anscheinend niemand sein Spiel registrieren geschweige denn spielen konnte, bis es nicht 0:01 Uhr war. Einige hatten ja bereits vor Erscheinungstermin ein Exemplar in Händen, konnten aber noch nichts damit anfangen. Der Ärger setzte sich am Erscheinungstag und auch noch Tage danach fort: Das Spiel ließ sich einfach nicht registrieren. Laut Forum waren vielfach die Server überlastet und so produzierten Registrationsversuche merkwürdige Fehlermeldungen. Denen zufolge hätte es unter anderem wohl "Probleme mit dem Standardbrowser" gegeben. Der Browser allerdings hat nichts mit der Registration zu tun. Diese Meldung gab es wohl nur, weil die überforderten Server nicht antworteten und Windows den Vorgang nach einem Time-Out auf diese Weise für erledigt erklärte.

Bei vielen Spielern gelang das Registrieren, ob nun mit etwas Ausdauer oder gleich auf Anhieb. Das war einigen recht wichtig, da sie nur so den DLC "Troll Trouble" oder Vorbesteller-Extras herunterladen konnten - was dann trotzdem nicht möglich war: Zum einen gab es oft unter dem Reiter "Herunterladbare Inhalte" nichts zum Auswählen und zum anderen wurden Vorbesteller-Codes häufig als ungültig zurückgewiesen. Nur wenige schienen das Glück gehabt zu haben, dass alles reibungslos ablief. Aber auch ihnen fehlte das Wichtigste: der angekündte First-Day-Patch von laut Fanforum angeblichen 400 MB. Der nämlich war leider nicht am ersten Tag verfügbar. Zumindest nicht hier in Europa. In Russland soll es den nach Aussagen im Forum bereits am "first day" gegeben haben. Leider hatte es auch der Patch in sich. Er war fehlerhaft. Dafür hat sich CD Projekt RED kürzlich bereits entschuldigt und die Fehler beseitigt.

All diese Startschwierigkeiten haben für Verdruss gesorgt. In meinem Fall führten sie dazu, dass ich das Game ohne all die Zusätze durchgezockt habe.

Der 1.1.-Patch, 1.2.-Patch und kostenlose DLCs

Spieleradar hat berichtet, dass die Entwickler CD Projekt RED alle DLCs zu The Witcher 2 kostenlos anbieten wollen. Dieses Versprechen haben die Macher der Witcher-Spiele nach all dem Ärger jetzt eingelöst. Im Fanforum könnt ihr nun endlich auf den First-Day-Patch von allerdings nur ca. 18 MB zugreifen und zudem noch alle Vorbesteller-DLCs herunterladen. Der versprochene Extra-DLC mit dem Troll ist im Patch enthalten. Außerdem findet ihr in dem Forum auch einen technischen FAQ, falls irgendwas mit dem Game nicht läuft. Heute hat auch bei mir der bequeme Download des Patches über das spieleigene Interface funktioniert. Warum nicht gleich so? Ein Wermutstropfen: Den Vorbesteller-Code nimmt das Display trotzdem nicht. Aber dafür gibt's ja nun zum Glück das Forum.

Darüber hinaus hat Marcin Momot, der Community-Manager von CD Projekt RED, in einem Interview auf buffed.de erklärt, dass die Entwickler eine ganze Reihe von DLCs planen. Für registrierte Nutzer sollen die allesamt kostenlos sein. Da es schon zum Vorgängertitel eine umfangreiche Überarbeitung gab (die 'Enhanced Version'), erscheint mir diese Aussage recht glaubhaft. Mal sehen, was wirklich kommt.

Am 3. Juni ist der 1.2.-Patch erschienen, der zudem einen neues DLC enthält: Jetzt gibt es einen Barber in Town, einen Friseur, der für ein paar Orens fünf verschiedene Frisuren für Geralt parat hat, unter anderem die Frisur aus The Witcher 1. Darüber hinaus enthält der 1.2.-Patch alle bisher erhältlichen DLCs, sodass diese nicht mehr einzeln installiert werden müssen.

Der 2.0-Patch

Seit zwei Tagen ist der neueste etwa 1 GB große Patch für The Witcher 2 raus, der nicht vorwiegend Bugs beheben soll wie seine Vorgänger. Mit sich bringt das Update den neuen Arcade-Spielmodus „Arena“, den neuen Schwierigkeitsgrad „Dark“ und ein Tutorial, das die grundlegenden Spielmechaniken erklärt. Daneben gibt es noch rund 40 Überarbeitungen im Kampfsystem und sonstigem Gameplay. Zum ausführlichen Changelog geht es hier entlang (deutsch / englisch).

Der Rechtsstreit mit dem Publisher Namco Bandai

Um zwei Dinge geht es bei der Klage von Namco Bandai gegen den Mutterkonzern von CD Projekt Red. Erstens wirft das Unternehmen dem Witcher-Entwickler eine Verletzung des Distributionsabkommens vor, weil die kommende Xbox-Adaption nicht mehr von Namco Bandai oder dem von ihnen aufgekauften Atari vertrieben werden soll, sondern von THQ. Weiterhin ist Namco Bandai unzufrieden mit der Entfernung des Kopierschutzes. Tatsächlich wurde kurz nach Verkaufsstart mit Patch 1.1. die Abfrage des Aktivierungscodes getilgt. The Witcher 2 kann nun auf beliebig vielen Rechnern installiert werden. Was auf der einen Seite natürlich wie die imagebildende Kundenfreundlichkeit von CD Projekt Red wirkt, kann auf der anderen Seite auch ein handfester Vertragsbruch sein. Genaueres ist unklar. Weder Namco Bandai noch der neue Publisher THQ haben sich bisher zu dem Rechtsstreit geäußert. (Quelle: 4players)

 

Weiterführende Links

Offizielle Webseite zum Spiel "The Witcher 2 -Assassins of Kings"

Das deutsche Fanforum: www.the-witcher.de

Komplettlösung zu The Witcher 1 + 2

Das Witcher-Wiki

Letzte Änderung amFreitag, 01 September 2017 13:34
André Vollmer

Kein Kritiker. Aber ein Schriftsteller, der ab und an Kritiken schreibt. Am Meer geboren.

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"Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt"

aus Hermann Hesses

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