syno nyhm

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„Syno ist irgendwann hier aufgetaucht und seit dem nicht mehr weggegangen.“

– Edward

syno hat das Bloggen bemerkt. Da er das Jonglieren mit Medien liebt, ist das für ihn genau die richtige Freizeitaktivität. Durch einen Bachelor in Multimedia Production bringt er so manches an Vorwissen mit. Vor Kurzem beendete er erfolgreich das Masterstudium der Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Schwerpunkte sieht er im Bereich Horror, Film, Videospiel und Miniaturen, wildert jedoch ohne große Scheu auch in anderen Rubriken. Sein persönlicher Liebling ist die Kategorie Wissen, für dessen Aufzucht er zuständig ist.    

Twitter: @synonyhm     Facebook: syno nyhm

Lasst das Spiel Beginnen! In 31 wird eine Gruppe glückloser Schausteller in die Hölle auf Erden geschickt.

Die Realverfilmung von Disneys Animationsfilm Die Schöne und das Biest erscheint ambitioniert, gelingt jedoch nicht.

 

Aus der Hölle gibt es keinen Ausweg.

Ein „Green Room“ ist ein Raum, in dem Bands oder andere Künstler sich auf einen Auftritt vorbereiten. Der titelgebende Raum wird zu einer Todesfalle für die tourenden Hardcore-Punker „The Ain’t Rights“, als diese in einem abgelegenen Club in Oregon aufspielen. Nicht genug, dass der Ort von amerikanischen Neo-Nazis wimmelt, die Mitglieder der Band werden auch Zeuge davon, dass im Green Room eine junge Frau erschossen wird. Der Green Room wird zu einem Gefängnis, denn es gibt nur einen Weg raus und hinter der Tür lauern Nazis, die darauf warten, die Bandmitglieder aus dem Weg zu räumen. Ebenfalls im Green Room eingesperrt, ist Amber (Imogen Poots), die eigentlich zu den Leuten aus dem Club gehört, doch nun ebenfalls in Lebensgefahr schwebt. Unterdessen wird Darcy (Patrick Stewart) informiert, ein niederträchtiger Mann ohne Gewissen und Anführer des lokalen Naziclubs. Unter den Neonazis hat er eine Organisationsstruktur geschaffen, die auf Respekt und Vertrauen basiert und ihm Befehlsgewalt über alle anderen gibt.

Erwartet werden sollte das Unerwartbare.

Ein Werk wie The VVitch: A New-England Folktale bekommt man nicht häufig für eine Besprechung vorgelegt. Bereits zum Kinostart in den USA polarisierte der Film, die Kritiker feierten das Werk mehrheitlich, den Kinobesuchern gefällt der Film oftmals weniger (vgl. metacritic). Ist The VVitch nun einer dieser umstrittenen Kunstfilme oder ein Skandalwerk? Keineswegs, denn Regisseur Robert Eggers weiß, die Schrecken einer Zeit einzusetzen, um das tragische Schicksal einer zutiefst christlichen Familie im Neu-England der 1630er zu inszenieren. Dabei manifestiert sich der Schrecken durch die Konstellation der Figuren und ihren Motiven. Gekonnt verquickt der Film unterschiedliche Perspektiven; Szenen einer ausgestoßenen Familie, die sich aufmacht, das Glück unter Gottes Führung zu finden. Familienoberhaupt William (Ralph Ineson) vertritt bereits in der Eröffnung des Films stoisch den Standpunkt, dass die Dorfgemeinschaft, den christlichen Glauben nicht korrekt ausdeute. Die Verbannung seiner Familie nimmt William freudig entgegen und macht sich mit Frau und fünf Kindern auf, um das Glück anderenorts zu finden. Fest im Glauben und überzeugt das Richtige zu tun, führt er seine Familie zu einer großen Wiese, die an einen düsteren Wald grenzt. Hier entsteht ein neuer Lebensraum für die Familie.

Knallbunte Action, die weit mehr ist als pure Blödelei

Zum 7. Geburtstag des PvZ-Franchises begutachten wir das neueste Spiel der Reihe. Pflanzen gegen Zombies begann als ein Handyspiel, konzipiert als rundenbasiertes Strategiespiel. Die Spielmechanik setze auf den Touchscreen, bei dem Spielende Sonnen einsammeln mussten und dann auf einer Gartenfläche Pflanzen positionierten, die Zombies bekämpfen. Alles andere lief automatisch, die Figuren hatten ihre Aufgaben und Lebenspunkte, eigentlich ein klassisches Tower-Defense-Spiel. Aber nur eigentlich, denn übergeordnet ist die Handlung hinter der Gartenverteidigung, aus der sich eine Erzählwelt entwickelt hat. Deppie Dave ist einer von wenigen noch lebenden Menschen in einer Zombieapokalypse, angeführt vom bösen Dr. Zomboss. Während Dr. Zomboss seine Zombies ausrüstet und versucht Suburbia (die Spielwelt) zu beherrschen, hat Deppie Dave kampffähige Pflanzen gezüchtet, die zum großen Teil intelligenter sind als er. Dann kam Plants vs. Zombies Garden Warfare, ein bunter Third-Person-Shooter, bei dem Spielende in die Rolle von einzelnen Pflanzen oder Zombies schlüpfen und dann gegeneinander den Kampf um die Vorherrschaft in Suburbia austragen. Nun ist der neueste Teil der Serie erschienen, Pflanzen und Zombies stehen sich in einem epischen Patt gegenüber.

Verfilmung einer wahren Tragödie

Das Leben schreibt schon einige Geschichten, im Volksmund heißt es gar „Das Leben schreibt die besten Geschichten“. Lucia – Engel des Todes? ist die emotionale Verfilmung des Schicksals von Lucia de Berk, einer niederländischen Krankenschwester, die unschuldig für mehrere Morde an Kindern und alten Menschen verurteilt wurde. Gesellschaftlich ausgestoßen, mit dem Rücken zur Wand, von Medien und Menschen vorverurteilt, findet sich Lucia de Berk wieder. Dieser exzellente Film greift die wahre Geschichte von Lucia de Berk auf und inszeniert dabei mit viel Fingerspitzengefühl. Auch wenn die wirkliche Geschichte und vor allem der Ausgang des Falls bekannt sein sollten, schafft dieser Film eine empathische Spannung aufzubauen, welche das Leid und die Missgunst der fälschlich Verurteilten spiegeln. Lucia – Engel des Todes? startete vor ca. zwei Jahren in den niederländischen Kinos und ist nun als Direct-to-DVD in Deutschland erschienen.

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