Geister, schräge Figuren und jede Menge Kultpotential

Raymond (Matthew Gray Gubler) ist arbeitslos und sieht sich daher gezwungen in das Haus seiner Eltern zurückzuziehen. Während sein Vater (Ray Wise) keinerlei Verständnis oder Offenherzigkeit für seinen Sohn besitzt, ist die Mutter glücklich darüber, dass Raymond wieder da ist. Raymond ist angekotzt von der Situation und verfällt wieder in alte Handlungsmuster. Sein extrovertiertes Äußeres sorgt dafür, dass man ihn leicht für einen Homosexuellen hält, was er jedoch abstreitet zu sein. Am ersten Abend wird Raymond wieder mit paranormalen Begegnungen konfrontiert, etwas das er aus Kindertagen nur all zugut kennt. Denn Raymond hat eine Gabe, er kann Tote oder besser gesagt deren Geister sehen und mit ihnen kommunizieren. Als dann der leere Sarg eines Kindes im Garten von Raymonds Eltern gefunden wird, manifestiert sich zunehmender Schrecken. Gemeinsam mit der Barkeeperin Becka (Kat Dennings) macht Raymond sich daran, den Geist zu beruhigen.

Das Centerpiece des FFF 2014

Eine Comedy-Mockumentary über das Leben in einer Vampir-WG. Das wirft zwei Fragen auf. Sind Vampire jetzt wirklich schon derart in der Popkultur etabliert, als dass man sowas einfach mal machen kann? Braucht die Welt so einen Film? Dank diverser Weichspül-Vampirfilme in den letzten Jahren und einer damit einhergehenden völligen Verwässerung des eigentlich blutigen Motivs, kann man mittlerweile ohne Probleme eine Komödie über Vampire machen. Und für einen Film wie What we do in the Shadows muss man dankbar sein. Wenn man diesen sieht, weiß man, dass man so etwas vermisst hat und zwar schon immer, nur man wusste es nicht. Schallendes Gelächter und Szenenapplaus sind garantiert, wenn man diesen Dokumentarfilm über Vampire in der heutigen Zeit sieht. Dabei werden Klischees so wunderbar bedient, dass diese durch deren Überzeichnung schon wieder lustig sind.

Unterhaltsamer Trash in der Tradition des Grind-House-Kinos

Lou Garou (Leo Fafard) ist ein schlechter Polizist. Er nimmt seinen Job nicht ernst, verabscheut die Arbeit, ignoriert Verbrechen und ist eigentlich ständig besoffen. Kurz gesagt: Lou ist ein hoffnungsloser Fall. Als er eines Nachts den Auftrag bekommt im Umland eine vandalierende Jugendbande dingfest zu machen, geschieht es: Lou wird niedergeschlagen und nimmt unfreiwillig an einem heidnischen Ritual teil. Am nächsten Tag hat er sich verändert. Er kann besser riechen, wenn er sich rasiert wächst sein Bart sofort nach und auch sonst scheint sich einiges getan zu haben. Als er dann in der darauf folgenden Nacht die Transformation zum Werwolf durchlebt und ein paar Angreifer zerreißt, ist klar: Lou ist kein Mensch mehr.

Ein Slasher-Musical mit Heavy-Metal-Killer

Camilla Swanson (Allie MacDonald) ist ein verkanntes Talent. Statt wie ihre Mutter oder die anderen Kids im Musical-Camp fleißig zu singen, schuftet sie dort mit ihrem Bruder Buddy (Douglas Smith) in der Küche. Als sie erfährt, dass in diesem Jahr The Haunting of the Opera aufgeführt werden soll, schmuggelt sich Camilla ins Casting und bekommt die Chance, während der Übungsphase mit einer Rivalin um die Hauptrolle zu streiten, obwohl sie eigentlich keine offizielle Teilnehmerin des Camps ist. Innerhalb dieses für einen US-amerikanischen Familienunterhaltungsfilm typischen Plots, der auch mit dem drohenden Bankrott des Camps aufwartet, entwickelt sich bald ein kurioses Slasher-Szenario. Denn unglücklicherweise verbirgt sich unter den Jugendlichen ein Killer, der Musicals hasst und entsprechend alles dafür tut, um den Erfolg der Show zu sabotieren. Obendrauf präsentiert Stage Fright das Ganze selbst als Musical, was nicht nur nach einer ungewöhnlichen Mischung klingt.

Untote Hooligans mischen den Fußball auf

Zombies wurden ja schon zu vielen Zwecken eingespannt. In Juan of the Dead dienten sie einer Satire auf den Kommunismus, in Dawn of the Dead waren sie die Kritik an der kapitalsüchtigen Konsumherde und in Cockneys vs. Zombies schlicht die Parodie ihrer Selbst. In Goal of the Dead werden die Untoten parabolisch zu randalierenden Provinz-Hooligans, die es auf ihren verhassten Erzfeind abgesehen haben: die Pariser Fußball-Mannschaft. Es ist bezeichnend, dass diese Sorte Zombie die Epidemie vorantreibt, indem sie Fontänen weißen Magensuds über ihre unglücklichen Opfer erbricht, woraufhin diese dann Teil des Wutblocks werden und wie von cholerischen Schüttelanfällen gepackt alles verwüsten und niedermachen, was nicht sie selbst sind. Im Großen und Ganzen also Hooligans, wie man sie aus dem Stadion kennt. Nur dass diese Halunken nicht allein krawallgebürstet sind, sondern auch noch Heißhunger auf Menschenfleisch haben.

„Zombie Hunter" von K. King

Freigegeben in: Horrorfilm

Achtung! Vorsicht vor Plotholes bei Betreten des Zombie-Wastelands!

Zombie Hunter sei der Film, der noch unbedingt ins Programm des Fantasy Filmfests gemusst habe, wie die Festivalleitung verriet, weil es sonst zu wenig Blutliter und abhakte Köpfe unter den diesjährigen Zombiefilmen geben könnte. Man wolle ja nicht die Horrorfans verprellen. Besser, man hätte es doch getan, denn Zombie Hunter ist kein bisschen sehenswert und das ändert leider auch kein Danny Trejo als Axt schwingender Priester. Wenn also The Battery und The Desert die sogenannten Arthouse-Filme des Zombie-Genres sind, bietet dieser Film klassische Survival-Schlachtorgien – nur eben schlecht inszeniert von schlecht spielenden Schauspielern.

Monsterspinne versus Kammerjäger!

Dem Biss einer giftigen Spinne verdankt Kammerjäger Alex Mathis (Greg Grunberg) einen Krankenhausbesuch, der ihn mit einem Ungeziefer konfrontieren wird, wie er es zuvor noch nicht gesehen hat. Denn zur selben Zeit wird aus einem Militärlabor ein Leichnam angeliefert, in dem sich eine ungewöhnliche Spinne eingenistet hat, deren Rumpf bereits faustgroß und noch lange nicht ausgewachsen ist. Nachdem das Krabbelvieh einen Gerichtsmediziner angefallen hat, erklärt sich Alex als selbsternannter Spinnenexperte bereit die Plage auszuräuchern. Zur Seite steht ihm der mexikanische Jose Ramos (Lombardo Boyar), der Sicherheitsmann des Krankenhauses ist. Gemeinsam müssen die Zwei einen Plan aushecken, wie sie das Spinnengetier stoppen wollen, welches nichts Besseres vorhat als Menschen zu jagen und zu fressen – um phasenweise mal eben seine Größe zu vervierfachen.

Ein Killer lebt im Sumpfe, bringt Leute um…

Es gab eine Zeit, da lebte Thomas Crowley mit seiner Frau in einem Haus im Sumpf. Kinderlos und ungewiss der Zukunft wurde Miss Crowley krank. Die betreuende Ärztin öffnete für Thomas Crowley die Schenkel und lies ihn in ihren Rumpf, im Todeskampf unterlegen sprach Miss Crowley einen Fluch. Als das Bastard-Kind geboren wurde, starb die Mutter, ohne ihren Sohn zu erblicken, der deformierte Victor sollte seinen Vater an die Schmach erinnern und sich nimmermehr erquicken. In einer Halloween-Nacht haben Kinder Feuer zum Crowley-Haus gebracht, Victor war allein zu Haus und schnell brach dort das Feuer aus. Die Kinder flohen und der Vater kam zu retten seinen Sohn, doch Victor rannte zur Tür und wollte raus. Die Tür klemmte, so sehr Victor schrie in grausamstem Ton, mit dem Beil durchschlug Thomas die Tür und machte seinem Sohn den Garaus. Mit gespaltenem Gesicht fiel er zu Boden und war tot, das Gesicht des Vaters erfüllt von Hass ganz rot. Zehn Jahre gingen ins Land und Thomas Crowley ward ein gebrochener Einsiedler, dann starb der Mann – an gebrochenem Herzen, flüstern die Einwohner von New Orleans. Mit dem Tod seines Vaters kehrte Victor zurück, belegt mit dem Voodoo-Fluch der Mutter. Jeder, der seinen Sumpf betritt, bereut dies bitter, denn mit der Axt zerhackt er Besucher Stück für Stück.

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