log in

Fantastik-Film

In Kürze: „Resident Evil: Vendetta“

Beeindruckender Computeranimationsfilm, der anfänglich gute Atmosphäre gegen überzogene Action eintauscht, wodurch Resident Evil: Vendetta sehr stark verflacht.

  • Freigegeben in Film

„Kingsglaive: Final Fantasy XV“ von Takeshi Nozue

Phantastisches Popcorn-Kino mit sagenhafter CGI-Optik

Verschiedener könnten Lucis und Niflheim nicht sein: das eine Land ist ein magisches Königreich, das seit Urzeiten durch einen Kristall beschützt wird, das andere ein hochtechnisiertes Imperium mit futuristischem Kriegsgerät. Mit den kommenden Friedensverhandlungen zeichnet sich erstmals das Ende des immerwährenden Krieges zwischen den zwei Reichen ab. Doch der Ritter Nyx Ulric wittert einen Komplott, der, im Verborgenen geschmiedet, bis in die Reihen der Königsgarde von Lucis reichen könnte – bis hinein in die Kingsglaive, deren stolzes Mitglied Nyx ist.

Edgar Allen Poe neu lesen: „StrAngel – The Angel of the Odd"

Spaßige 3D-Kurzfilm-Animation

In diesem Jahr läuft beim FFF nur ein 3D-Film und dieser nur im Vorprogramm von Cottage Country. Das Cinemaxx berechnet einen Aufschlag von 2 Euro pro Brille, also sollte man am besten selbst eine Polarisationsfilter-Brille mitbringen. Oder anders gesagt: Das ist eine Frechheit und vollkommen überteuert, zumal es dort in den letzten Jahren immer kostenlos am Einlass eine 3D-Brille dazugab, wenn ein solcher Film gezeigt wurde. Aber das soll die Kritik an dem gelungenen Kurzfilm StrAngel mit vielen Anspielungen auf Edgar Allen Poe nicht verderben.

„Blue Exorcist: The Movie" von Atsushi Takahashi

Serien kann man nicht auf ein Werk reduzieren

Nach langer Zeit läuft beim FFF wieder einen Anime aus Japan. Das Szenario ist sehr fantastisch angehaucht und wird leider nur angerissen, denn dieser Film ist eine Zweitauswertung der ersten Staffel der Serie Blue Exorcist. Der junge Exorzisten-Adept Rin verbockt die Jagd auf einen Dämon gewaltig. Daraufhin wird er vorübergehend vom Dienst suspendiert und bekommt die Aufgabe sich um einen namenlosen jedoch putzigen Dämonen zu kümmern. Dieser stellt sich schnell als der Dämon heraus, welcher in den alten Überlieferungen erwähnt wird.

Kurzrezension: Die Monster Uni

Monströses Uni-Leben mit viel Humor und schrulligen Charakteren

Das aus Die Monster AG bekannte Duo Mike Glotzkowski und James P. Sullivan ist zurück auf der Leinwand, doch nicht als Kinderschreck, der nachts aus dem Wandschrank springt. Die Tür dahin will erst noch durchschritten werden – nach dem harten Studium der Schreckologie an der Monster Universität. Disneys Die Monster Uni setzt vor dem ersten Teil an und erzählt die Geschichte, wie sich Glotzkowski und Sullivan an der Hochschule kennenlernen und zuerst gar nicht auf derselben Wellenlänge sind.

 

Der lässige Sullivan, der sich auf dem Namen seiner Familie ausruhen kann, braucht nichts zu lernen: Ihm fällt die Schrecklichkeit einfach zu, aber die Theorie dahinter ist ihm ein Rätsel. Der akribische Glotzkowski dagegen inhaliert die Lehrbücher förmlich, hat aber angeblich einen großen Nachteil: Viele Monster halten ihn für kein bisschen schrecklich. Während seine Mitstudenten Sullivan zu jubeln, muss er sich den Respekt erst erkämpfen. Für Sullivan wiederum ist Glotzkowski nur ein Schlauberger. Das sorgt für Reibereien. Besonders als die Zwei plötzlich mitten im Wettbewerb der schrecklichsten Monster stecken, und das in ein und demselben Team. Wenn sie nicht gewinnen, ist es aus und vorbei mit dem Studium und folglich mit ihrer Karriere als Kinderschreck in der Monster AG.

Diesen RSS-Feed abonnieren

Unter anderem auch das

"Games introduced us to a symbiotic relationship with machines that we took for granted."

(aus Gordon Calleja (2011) In-Game, S.2)

Publikationen

Links

  • Medien & Medienkritik
  • Medienwissenschaft
  • Datenbanken für Forschungsaufsätze
  • Online-Lexika